Genitalverstümmelung

Weibliche Genitalverstümmelung

Dies ist eine Informationsseite zum Thema:

Genitalverstümmelung

Die untenstehenden Textauszüge und Informationen finden Sie hier mit der dazugehörigen Quellenangabe.

Wir selbst rekonstruieren operativ keine Genitalvertümmelungen. Das Problem ist sehr weitreichend, da die betroofenen Patienten nicht nur der Plastischen Chirurgie bedarf, sondern zusätzlich auch eine hochqualifizierte psychologische Betreuung benötigen.


Hierzu eine weitere Information:
Das Krankenhaus Waldfriede (Berlin Zehlendorf), beherbergt die Abteilung „Desert Flower Center Waldfriede“

Im Krankenhaus Waldfriede finden Frauen mit FGM ab September 2013 medizinische und psychosoziale Hilfe und Unterstützung. Wir möchten Sie über unser Leistungsspektrum informieren. Für Ihre Fragen und Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung!

Quelle: https://www.krankenhaus-waldfriede.de/medizin-und-pflege/desert-flower-center

Denn auch wenn niemand offen darüber redet, Aktivisten und Terres des Femmes gehen davon aus, dass auch in Deutschland Mädchen beschnitten und zugenäht werden. Es gibt Ärzte, die Beschneidungen mit der Rechtfertigung durchführen: Ich mache das hygienisch und schmerzfrei mit Narkose. Besser, als wenn es im Heimatland unter unhygienischen Bedingungen gemacht würde, erzählt Schewe-Gerigk. Konkrete Fälle nennt sie nicht. Außerdem gibt es Gerüchte, dass traditionelle Beschneiderinnen für kurze Zeit zum Beispiel aus Somalia nach Deutschland kommen und gleich mehrere Kinder auf einmal beschneiden.

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article117523332/Wenn-eine-zugenaehte-Vulva-Normalitaet-bedeutet.html

Die wohl größte Gefahr stellt die sogenannte Ferienbeschneidung dar, bei der die Mädchen von ihren Familien in den Schulferien mit in die Herkunftsländer genommen und dort verstümmelt werden. Um das ahnden zu können, müsste der Eingriff zusätzlich in den Katalog für Auslandsstraftaten aufgenommen werden.

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article117523332/Wenn-eine-zugenaehte-Vulva-Normalitaet-bedeutet.html

Erst im vergangenen Sommer gab das Kinderhilfswerk Unicef einen statistischen Überblick über die weltweite Praxis von FGM heraus. Doch darin werden außer Irak und Jemen wieder nur afrikanische Länder aufgeführt. Dabei ist Presseberichten und regionalen Studien seit langem zu entnehmen, dass die Beschneidung in vielen islamischen Ländern Asiens bis nach Malaysia und Indonesien praktiziert wird.

Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article125192890/Harter-Kampf-gegen-die-Beschneidung-der-Maedchen.html

In der Regel sind es professionelle Beschneiderinnen, die die Genitalverstümmelungen durchführen. Sie genießen in ihrer Gesellschaft ein hohes Ansehen. Manchmal sind es auch Krankenschwestern, Ärzte oder Hebammen, die die Mädchen beschneiden. Nur sehr selten werden die Opfer betäubt, und der Eingriff erfolgt in den meisten Fällen unter katastrophalen Zuständen. Als Instrumente dienen zum Beispiel Rasierklingen, Messer, Scheren oder Glasscherben.

Quelle: http://www.stern.de/tv/genitalverstuemmelung-bei-frauen-was-beschneidungen-anrichten-3447758.html

In Ägypten versucht die Regierung seit Jahrzehnten FGM einzuschränken mit mäßigem Erfolg. Nach jüngsten Erhebungen werden immer noch 75 Prozent aller Mädchen genital verstümmelt. Immerhin es waren einmal mehr als 90 Prozent.

Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article125192890/Harter-Kampf-gegen-die-Beschneidung-der-Maedchen.html

In Afrika südlich der Sahara ist jedes fünfte Mädchen von Genitalverstümmelung betroffen. Schätzungen zufolge leiden mehr als 140 Millionen Mädchen und Frauen weltweit unter den Folgen der grausamen Praktik. Auch in Deutschland sind 30.000 Mädchen und Frauen aus Migranten-Familien davon betroffen oder bedroht.

Quelle: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/02/2014-02-06-ez-internationaler-tag-gegen-weibliche-genitalverstuemmelung.html

Afrikanische Aktivistinnen und Aktivisten, Nichtregierungsorganisationen sowie nationale Organisationen kämpfen seit Jahren für die Beendigung der Genitalverstümmelung. Auch das Bundesentwicklungsministerium setzt sich kompromisslos dafür ein und unterstützt Initiativen zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung auf nationaler und internationaler Ebene.

Quelle: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/02/2014-02-06-ez-internationaler-tag-gegen-weibliche-genitalverstuemmelung.html

Traditionell wird weibliche Genitalverstümmelung in 28 Ländern Afrikas praktiziert. Besonders viele junge Frauen und Mädchen sind in afrikanischen Ländern wie Ägypten, Guinea, dem Sudan und Eritrea betroffen. In Ägypten liegt der Anteil der zwangsbeschnittenen Mädchen und Frauen beispielsweise bei 91 Prozent.

Quelle: http://www.frauenbeauftragte.org/aktionen-kampagnen-aktionstage/6-februar-internationaler-tag-gegen-weibliche-genitalverst%C3%BCmmelung

FGM wird in 30 Ländern, zumeist in Afrika, aber auch in einigen wenigen arabischen und asiatischen Ländern, praktiziert und ist auch unter afrikanischen Migrantinnen in Einwanderungsländern verbreitet. Durch sozialen Druck und Machtlosigkeit nehmen viele Frauen das Ritual an und führen es fort. Der Eingriff wird meist bei Mädchen im Alter zwischen vier und vierzehn Jahren vorgenommen, manchmal aber auch schon im Alter von wenigen Tagen, vor der Eheschließung oder vor der Geburt des ersten Kindes.

Quelle: https://www.bmz.de/de/themen/reproduktive_gesundheit/deutscher_beitrag/fgm/index.html

Irmingard Schewe-Gerigk hat viele Jahre auf diesen Tag hingearbeitet. Bereits 2009 gab es einen interfraktionellen Antrag. Damals wurde zumindest die Aussetzung der Verjährung, die bei Körperverletzung nach fünf Jahren einsetzt, erreicht. Schon das war ein enormer Schritt, denn die Mädchen werden oft von den Verwandten beschnitten, und jeder kann sich vorstellen, wie viel Zeit es braucht, bis eine junge Frau bereit ist, gegen die eigene Familie vorzugehen umso mehr mit dem Wissen um den dortigen Stellenwert dieser archaischen Tradition.

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article117523332/Wenn-eine-zugenaehte-Vulva-Normalitaet-bedeutet.html

Typ drei ist die grausamste Form und betrifft rund 15 Prozent der Frauen: Dabei werden alle äußeren Genitalien herausgeschnitten. Anschließend wird die Haut bis auf eine winzige Öffnung zugenäht, so dass gerade noch der Urin und das Monatsblut abfließen können. Typ vier bezeichnet verschiedene Variationen der Beschneidung, die nicht näher klassifiziert sind.

Quelle: http://www.stern.de/tv/genitalverstuemmelung-bei-frauen-was-beschneidungen-anrichten-3447758.html

Die indonesische Regierung hob vor drei Jahren unter dem Druck von Muslimorganisationen ein bestehendes Verbot auf und erließ stattdessen Vorschriften, wie eine Beschneidung auszuüben sei. So soll nur die Klitorisvorhaut, nicht aber die Klitoris selbst beschnitten werden. In den indonesischen Krankenhäusern kennt man diese Vorschriften allerdings meist nicht, kritisiert eine Mitarbeiterin einer islamischen Nichtregierungsorganisation.

Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article125192890/Harter-Kampf-gegen-die-Beschneidung-der-Maedchen.html

In Deutschland kämpft der Düsseldorfer Verein „Stop Mutilation“ gegen die Beschneidung von Mädchen. Neben verschiedenen Projekten in Afrika geht es dem Verein auch darum, in Deutschland Aufklärungsarbeit zu leisten. Die Beraterinnen versuchen, einen vertrauensvollen Kontakt zu den Familien bedrohter Mädchen aufzubauen, um sie von den Risiken einer Genitalverstümmelung zu überzeugen. Auf diese Weise konnten im vergangenen Jahr zehn Mädchen vor einer Beschneidung bewahrt werden.

Quelle: http://www.stern.de/tv/genitalverstuemmelung-bei-frauen-was-beschneidungen-anrichten-3447758.html

Frauen haben mit den Folgen von Genitalverstümmelungen ihr Leben lang zu kämpfen. Der Eingriff verursacht schwere seelische und körperliche Schäden. Viele Mädchen sterben an den Folgen von Komplikationen. Eine Genitalverstümmelung kann nicht rückgängig gemacht werden.

Quelle: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/02/2014-02-06-ez-internationaler-tag-gegen-weibliche-genitalverstuemmelung.html

In rund 60 Ländern gibt es bereits Gesetze gegen Genitalverstümmelung. Doch die Bestimmungen reichen häufig nicht aus, um die tief verwurzelte Tradition zu bekämpfen. Das Bundesentwicklungsministerium verfolgt im Kampf gegen die grausame Praxis einen ganzheitlichen Ansatz. Aufklärung, Sensibilisierung und Dialog werden dabei kombiniert mit einer Stärkung der Leistungsfähigkeit von staatlichen und privaten Organisationen sowie mit Politikberatung auf nationaler und internationaler Ebene. Erste Erfolge dieser Bemühungen sind zu erkennen und zeigen, dass sich der Einsatz lohnt: Zahlreiche afrikanische Staaten haben die weibliche Genitalverstümmelung inzwischen gesetzlich verboten. Die Zahl der Fälle nimmt leicht ab und die Zahl der Menschen, die sich gegen die Praxis wenden, nimmt stark zu. In vielen Ländern gibt es Erfolge, so zum Beispiel in Togo, wo 2012 die Abschaffung der Genitalverstümmelung gefeiert wurde.

Quelle: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/02/2014-02-06-ez-internationaler-tag-gegen-weibliche-genitalverstuemmelung.html

Patientenbewertung

Dr. Hussmann wurde beurteilt von Frau S. Schneider im .
Thema: Brustvergrößerung und Bruststraffung

Ich hatte durch zwei Geburten und Stillzeiten eine furchtbar durchhängende Brust. Vor einiger Zeit hatte ich mir überlegt die Brüste korrigieren zu lassen, so bin ich auf die Idee gekommen die Oberweite im "neuen" Glanz erstrahlen zu lassen.
Ich bin so happy, es ist so toll geworden :) Ich kann Dr. Hussmann nur weiterempfehlen. Er war sehr vorsichtig und nett zu mir, da es wusste das ich zu den Angstpatienten gehöre.

Bewertung von S. Schneider
Bewertung: 4.9

Schlechteste Note = 1, Beste Note = 5

Sprechzeiten & Kontakt

Ambulante Plastische Chirurgie Berlin
4,9 Bewertungssterne - bewertet von 16 Patienten auf dem Bewertungsportal JAMEDA mit einer Gesamtnote von 1,1

Adresse: Ringstrasse 74 Berlin, Berlin 12205
+49 30 – 80 58 12 45

Sprechzeiten:Montag bis Freitag von 09:00-18:00 Uhr
Samstag von 09:00-13:00 Uhr

Fachbereich Berlin , Plastische Chirurgie
Preise ab: Augenlidstraffung ab 950 € Beratungsgespäch ist vorab erwünscht

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Meine BV ist jetzt eine Woche her und ich bin super zufrieden das Ergebnis ist super schön geworden.Ich habe mich vom ersten Gespräch an bei Herrn Dr. HUßMANN wohlgefühlt und das Ergebnis spricht…

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Jameda
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