Brustimplantate vor Gericht

PD Dr. med. habil. Jürgen Hussmann

Brustvergrößerung – Berlin Brustimplantate vor Gericht

Keine Einung für den Polizeidienst wegen Brustvergrößerung

Das Verwaltungsgericht in Berlin, hatte sich mit einem nicht ganz alltäglichen Problem zu befassen. Eine junge Polizeianwärterin, die sich für den Dienst bei der Berliner Schutzpolizei beworben hatte, erhielt aufgrund ihrer Brustvergrößerung eine Absage.

Der Berliner Polizeipräsident konstatierte der Bewerberin – aufgrund ihrer Brustimplantate – eine gesundheitliche Nichteignung für den Polizeidienst. Er sah in der Brustvergrößerung der Bewerberin ein Handicap, insbesondere beim Tragen der erforderlichen Schutzbekleidung. Die Schutzjacke könne einen starken Druck auf die Brust ausüben und somit gesundheitliche Risiken, wie etwa einer Fibrose begünstigen.

Seit langem klagen Polizistinnen über unzumutbar Brustuntersuchungen im Rahmen des dienstlichen Gesundheitschecks. Diese Untersuchungen wurden bisher mit den Kontrollrichtlinien zur Überprüfung der Fahrtauglichkeit der Polizistinnen begründet.

Nun hat das Verwaltungsgericht sich klar gegen derlei Praxen ausgesprochen. „Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts ist hierfür eine zwischenzeitliche Änderung der Rechtssprechung des BverwG maßgeblich.

Brustvergrößerung – Berlin Brustimplantate vor Gericht

Das Urteil

Aktuell dienstfähigen Bewerbern dürfe danach die gesundheitliche Eignung nur noch abgesprochen werden, wenn überwiegend wahrscheinlich sei, dass es zu einer Frühpensionierung oder zu regelmäßigen und langen Erkrankungen kommen werde.

Diese Grundsätze würden auch für die Einstellung von Polizeianwärtern gelten. Bei der Klägerin sei weder feststellbar, dass sie durch die Implantate weniger leistungsfähig sei, noch, dass sie bei der Dienstausübung erheblich mehr gefährdet sei als andere Bewerberinnen ohne Brustimplantat.

Die Befragung einer Fachärztin habe ergeben, dass typische Polizeieinsätze und das Tragen von Schutzkleidung die Klägerin nicht höher gefährden würden als Bewerberinnen ohne Brustimplantate. Eine Frühpensionierung oder lange Erkrankungszeiten seien daher nicht überwiegend wahrscheinlich.

Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache hat das Verwaltungsgericht Berlin die Berufung und die Sprungrevision zugelassen.“

Quelle: Verwaltungsgericht Berlin / 04. März 2014 bis 22. Januar 2014 Aktenzeichen: VG 7 K 117.13

Brustvergrößerung – Berlin Brustimplantate vor Gericht

PD Dr. med. habil. Jürgen Hussmann

Patientenbewertung

Dr. Hussmann wurde beurteilt von Frau S. Schneider im .
Thema: Brustvergrößerung und Bruststraffung

Ich hatte durch zwei Geburten und Stillzeiten eine furchtbar durchhängende Brust. Vor einiger Zeit hatte ich mir überlegt die Brüste korrigieren zu lassen, so bin ich auf die Idee gekommen die Oberweite im "neuen" Glanz erstrahlen zu lassen.
Ich bin so happy, es ist so toll geworden :) Ich kann Dr. Hussmann nur weiterempfehlen. Er war sehr vorsichtig und nett zu mir, da es wusste das ich zu den Angstpatienten gehöre.

Bewertung von S. Schneider
Bewertung: 4.9

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Meine BV ist jetzt eine Woche her und ich bin super zufrieden das Ergebnis ist super schön geworden.Ich habe mich vom ersten Gespräch an bei Herrn Dr. HUßMANN wohlgefühlt und das Ergebnis spricht…

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Jameda
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